Köln, Street Art und persönliche Begegnungen mit Kunst gehören für mich eng zusammen. Umso mehr habe ich mich gefreut, Teil von „ARTgerecht“ zu sein und meine Arbeiten im Rahmen dieser besonderen Veranstaltung im Belgischen Viertel zu zeigen.

Cologne Streetart Tours hat „ARTgerecht“ mit einer geführten Street Art Tour durch eines der kreativsten Viertel Kölns verbunden. Zwischen urbaner Kunst, Graffiti und den vielen versteckten Arbeiten im öffentlichen Raum führte die Tour zur Vernissage und zu einem exklusiven Meet & Greet mit mir als Kölner Street Art Künstlerin.

Genau dieses Umfeld passt zu meiner eigenen Arbeit. Meine Kunst entsteht aus Materialien, die bereits ein Leben im Stadtraum hinter sich haben. Alte Litfaßsäulenplakate, sichtbare Papierschichten, Typografie und Gebrauchsspuren verbinde ich mit Stencil Art und Farbe zu neuen Werken. Daraus entsteht mein „Glamorous Upcycling“, eine Verbindung von Street Art, Pop Art und urbaner Zeitgeschichte.

Besonders spannend finde ich den direkten Austausch mit Menschen, die Street Art nicht nur betrachten, sondern die Geschichten, Techniken und Ideen hinter den Arbeiten kennenlernen möchten. Cologne Streetart Tours widmet sich genau diesem Blick auf die urbane Kunstszene Kölns und vermittelt dabei auch Hintergründe zu lokalen Künstlerinnen und Künstlern.

Bei „ARTgerecht“ konnten Besucher meine Arbeiten nicht nur erleben, sondern auch persönlich mit mir ins Gespräch kommen. Zusätzlich wurde unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein limitierter Print mit Echtheitszertifikat von mir verlost.

Wer mehr über „ARTgerecht“, meine Beteiligung und die Street Art Tour durch das Belgische Viertel erfahren möchte, findet alle Informationen bei Cologne Streetart Tours.

Mehr über ARTgerecht und Andrea Wycisk bei Cologne Streetart Tours

Unter dem Titel „Glamorous Upcycling“ durfte ich meine Arbeiten im Kunstverein Galerie Werkstatt Bayer Dormagen zeigen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung standen Werke, in denen urbane Spuren, alte Litfaßsäulenplakate und zeitgenössische Bildsprache miteinander verschmelzen. Für mich sind diese historischen Plakatschichten weit mehr als bloßes Material. Sie tragen Farben, Typografie, Gebrauchsspuren und Erinnerungen des öffentlichen Raums in sich und werden so selbst zu einem Teil der Geschichte jedes einzelnen Kunstwerks.

Genau dieser Ansatz wurde auch vom Kunstverein aufgegriffen. Dort wird meine Arbeit als Verbindung von Street Art, Fundmaterial und künstlerischer Transformation beschrieben. Aus Fragmenten des Stadtraums entstehen neue Bildwelten, die nicht einfach konservieren, sondern vorhandene Spuren neu interpretieren und in einen anderen Kontext überführen.

Mein „Glamorous Upcycling“ lebt von diesem Spannungsfeld. Etwas Alltägliches, Übersehenes oder bereits Ausgedientes bekommt eine neue Bedeutung. Historische Litfaßsäulenplakate werden zum Bildträger, zur Erinnerungsebene und gleichzeitig zum Ausgangspunkt für neue Kunst.

Die Ausstellung „Glamorous Upcycling“ war vom 7. bis 22. März 2026 im Kunstverein Galerie Werkstatt Bayer Dormagen zu sehen.

Wer mehr über die Ausstellung und meine künstlerische Arbeit zwischen Street Art, Pop Art und urbanem Upcycling erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Website des Kunstvereins Dormagen.

Zur Ausstellung „Glamorous Upcycling“ beim Kunstverein Dormagen